Unsere Region

Leben in der Vulkaneifel

Die Vulkaneifel - Heimat der Premosys Die Vulkaneifel liegt im Nordwesten des Landes Rheinland-Pfalz, welche geografisch von Belgien und Luxemburg linksseitig flankiert wird. Über Jahrtausende wurde diese Region durch den Vulkanismus geformt und ist durch diese Prägung einzigartig in ihrem Erscheinungsbild. Durchzogen von tiefen Tälern, in denen sich zahlreiche Flüsse ihren Weg gesucht haben, den uralten wassergefüllten Vulkankratern aus denen die heutigen Maare entstanden sind, bildet sie eine der fruchtbarsten Regionen in ganz Deutschland.

Die daraus entstandene geologische Erscheinungsform hat eine Landschaft hervorgebracht, die durch ihre Einzigartigkeit in vielerlei Hinsicht fasziniert und so in Europa kein zweites Mal zu finden ist. Auch heute sind noch vulkanische Aktivitäten festzustellen. Kennzeichen hierfür sind unter anderem die am Laacher See austretenden Gase.

Der gleichnamige Landkreis gliedert sich mit seinen rund 61.000 Einwohnern in 109 Ortsgemeinden, welche wiederum die drei Verbandsgemeinden Gerolstein, Daun und Kelberg bilden. In dieser Region, welche eine Größe von 911 km² besitzt, finden sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie Burgen und Schlösser, historische Orte, imposante Aussichtpunkte, Museen und sogar die Straßen der Römer sind hier noch zu finden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie möchten mehr erfahren?

Wenn Sie mehr über das Land der Vulkane und Maare, deren Historie und dessen zahlreichen Sehenswürdigkeiten erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen die folgenden Internetseiten.

Hier finden Sie zahlreiche Informationen zur Geschichte der Region und über die Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten, wie bspw. Wander-, Rad-und GPS-Touren, geologische Exkursionen und Geocaching-Abenteuern. Weiterhin erfahren Sie in sehr liebevoll aufbereiteter Weise einiges über die Menschen die in der Vulkaneifel leben und hier ihre Heimat gefunden haben.

Kalenborn-Scheuern

Inmitten der Vulkaneifel liegt Kalenborn-Scheuern. Der Ort, in dem unser Gründer und Geschäftsführer Matthias Kuhl das Licht der Welt erblickt hat und in dem wir uns seit 2017 mit unserem neuen Firmengebäude endgültig niedergelassen haben.

Erstmals wurde Kalenborn im Jahr 893 n. Chr. im Prümer Urbar, einem Verzeichnis über Besitzrechte der Benediktinerabtei Prüm, als "de Caldebrunna" ("Kalter Brunnen") erwähnt. Der Ort entstand ca. 1 km nordöstlich des heutigen Zentrums. Die Inschrift über die Erbauung der Kapelle, welche auf 1642 datiert ist, zeugt jedoch davon, dass der heutige Ort bereits seit mehr als 360 Jahren in seiner jetzigen Lage bestand hat.

Die Entwicklung der damals noch eigenständigen Dörfer Kalenborn und Scheuern schritt stetig voran. Im Jahre 1611 wurden in beiden Orten 25 Häuser gezählt, im Jahre 1830 bereits 213 Häuser, im Jahre 1897 waren es 312 Häuser und 1937 konnte man 369 Häuser verzeichnen.

Mitte des Jahres 1969 wurden die beiden eigenständigen Gemeinden zusammengeführt und Ende des besagten Jahres in Kalenborn-Scheuern umbenannt. Bis heute wächst diese Gemeinde stetig und zählt heute über 500 Einwohner.

 

 

 

Luftbildaufnahme von Kalenborn aus dem Jahre 2016. Am unteren rechten Bildrand beginnt der Ortsteil Scheuern.
St. Wendelinus Kapelle Kalenborn

Die Erbauung der bereits erwähnten St. Wendelinus Kapelle, welche sich im Ortsteil Kalenborn befindet, wird auf das Jahr 1552 datiert. Da die Kapelle dem Dreißigjährigen Krieg zum Opfer fiel, ist heute über dem Westportal die Zahl 1642 als Jahr der Errichtung aufgeführt. 1695 erhielt die Kapelle zwei bis heute gut erhaltene Glocken. Dies geht aus einer alten Schrift aus dem Jahre 1919 von Frau Kelter hervor, die hierzu in der Schulchronik von Kalenborn schrieb:

"Mit dem Wiederaufbau der Kapelle [nach dem 30jährigen Krieg] fällt sicherlich auch die Stiftung der zwei Glocken zusammen, die heute noch das Geläute des C[alenborner] Gotteshauses ausmachen. Sie tragen die Jahreszahl 1693 und den Namenszug ihres hochherzigen Stifters, des Grafen Rodenburg von Niederbettingen. Wegen ihres historischen u. Kunstwertes sind sie auch der in u. durch den Weltkrieg geforderten Beschlagnahme der Metalle entgangen."

St. Wendelinus KapelleGräfinnenglocke der St. Wendelinus KapelleSt. Wendelinus Kapelle im Frühling

Im Schatten des Vulkans

Zurückgelassene Mühlsteine am Mühlstein-Wanderweg von Gerolstein nach Roth.

Landschaftlich findet sich die Gemeinde Kalenborn-Scheuern, gemeinsam mit den angrenzenden Orten Roth, Niederbettingen und Oberbettingen, in einer besonderen Lage wieder. Richtet man seinen Blick nach Nordosten, erhebt sich in direkter Ortsrandlage der alte Schlackenvulkan "Rossbüsch" auf insgesamt 539 Meter.

Das Gebiet um den erloschenen Vulkan weist das größte Grubengebiet für Getreidereiben und Mühlsteine im Westeifler Vulkangebiet der Vorzeit auf. Entlang der Grenzgemarkung Kalenborn-Scheuern sind noch heute eine Vielzahl von kleineren Steinbrüchen zu finden, in denen unfertige Mühlsteine mit Durchmessern von 1,10 Meter bis 1,45 Meter, zahlreiche Getreidereiben und Napoleonshüte liegen.

Im Bereich des oberen Plateaus des Vulkans liegen im Abhang zu den nordöstlich Gemarkungsgrenzen missglückte Getreidereiben. Fragmente für Handmühlen sind nicht so weit fertig gestellt, um sie einer bestimmten Zeit zuordnen zu können. Ein gefundener, auf der Oberseite konisch zugehauener Rundstein mit einem Durchmesser von ca. 0,8 Meter, könnte seinen Maßen entsprechend für eine römerzeitliche Kraftmühle vorgesehen worden sein.

In der Schweißschlacke des Gipfels sind verstürzte Abbaustollen zu erkennen, an deren Halden vor den zu den Stollen führenden Schluchten missglückte Mühlsteine aus Schweißschlacke verkippt sind. Hier wurden auch mittelalterliche Wurfkugeln gefunden, die auf einen Zeitraum zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert datiert werden konnten. Nach dem Ende des wohl größten mittelalterlichen Basaltlavagrubengebietes der Westeifel, bewaldete sich das Gebiet wieder und die darin heute noch erkennbaren ehemaligen Köhlerplätze entstanden ca. 200 Jahre später.

Die Bewohner der Gemeinde Kalenborn-Scheuern tragen mit ihrem Verantwortungsbewusstsein und nachhaltigem Gedankengut bis heute dazu bei, dass das Naturerbe Rossbüsch auch weiterhin besteht und viele künftige Generationen Freude an dieser einzigartigen und unberührten Landschaft haben.

Ein unvollendeter Mühlstein, welcher sich noch am massiven Vulkanfelsen befindet.

Die Ortsgemeinschaft Kalenborn-Scheuern

Die aktive und dynamische Ortsgemeinschaft in Kalenborn-Scheuern spiegelt sich in den zahlreichen Vereinen wider, welche auch zusammen mit umliegenden Orten seit Jahren bestehen.

Neben der freiwilligen Feuerwehr Kalenborn und der freiwilligen Feuerwehr Scheuern, sorgt der Sportverein Roth-Kalenborn mit spannenden Fussballduellen und Gymnastikangeboten für den notwendigen Ausgleich. Unsere Landfrauenortsgruppe kümmert sich bei Festen immer für das geschmackliche Wohlbefinden und organisiert regelmäßig Treffen, die zum gemütlichen Austausch dienen.

Es herrscht immer reges Dorfleben. Die Veranstaltung von Festen und der Erhalt, sowie die Durchführung von alten Bräuchen, wird hier in unserer Gemeinde groß geschrieben. Für junge Familien wurde an das Gemeindehaus ein eingruppiger Kindergarten, unsere "Rappelkiste", angebaut, in dem Kinder ab 2 Jahren betreut werden. Weiterhin stehen der jüngeren Generation zudem Spiel- und Bolzplätze zur Verfügung.

Um der wachsenden Gemeinschaft auch weiterhin genügend Platz zur Entfaltung zu bieten, stehen seit 2018 neue Baugrundstücke zur Verfügung. Auch Gewerbetreibende finden in Kalenborn-Scheuern Flächen zur Gestaltung. So wie wir!

Seit 2017 haben wir unseren Firmensitz nach Kalenborn-Scheuern verlegt und arbeiten seither, eingebettet in die wundervolle Vulkanlandschaft im Schatten des Rossbüsch, an zukunftsweisenden Technologien.

 

 

Wappen von Kalenborn-Scheuern

In der Region um Kalenborn-Scheuern gibt es eine Vielzahl landschaftlicher Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Erloschene Vulkane, Maare, Rundwanderwege, Burgen, Aussichtspunkte und Naturkundemussen laden zum Entdecken und Erleben ein.

 

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